Elsass-Hopping und French-Food-Shopping-Haul

Elsass-Hopping und French-Food-Shopping-Haul

Bonjour, meine Lieben, und einen wunderschönen Sonntag Euch allen,

wer meinen Instagram-Account (@binas_pfalzliebe) verfolgt, der wird gesehen haben, dass es uns vor einer Woche mal wieder ins Elsass, nach Weißenburg oder besser gesagt Wissembourg, gezogen hat. Wer hier in der Pfalz lebt, weiß, wie einfach das geht, mal schnell den Weg in ein anderes Land zu machen und dafür nicht mal weit fahren zu müssen. Meine Freunde in Würzburg haben anfangs große Augen gemacht, wenn ich gesagt habe, dass wir am Wochenende im Elsass waren und das gerade mal eine Stunde Fahrt ist. Also gönnen wir uns mal ab und zu eine kleine Auszeit und genießen den Luxus, das Savoir-vivre-Feeling so nah zu haben!

Viele Wege führen nach Frankreich und wer auf der Strecke noch ein bisschen die Aussicht genießen will, sollte einen Zwischenstopp in Schweigen-Rechtenbach beim Deutschen Weintor einlegen. Vom Aussichtsbalkon und der Galerie hat man einen wunderschönen Blick über die Weinreben und die Rheinebene.

Wer morgens rechtzeitig losfährt, kann sich gleich bei der Ankunft mit einem Frühstück oder auch nur einem Croissant bei der Chocolaterie und Pâtisserie Rebert stärken. Mein Tipp: Das Mandelcroissant mit Marzipan-Füllung – ein Traum! Unser Frühstück war eine Mischung aus Süß und Salzig mit einer gefüllten Blätterteigtasche und einer Kartoffeltarte und dazu zwei dieser leckeren Backwerke. Bei schönem Wetter kann man auch im Garten des Cafés sitzen und auf dem Weg in den Verkaufsraum einen Blick in die Backstube werfen.

Danach ging es ein wenig spazieren: am Fluss, der Lauter, und der ehemaligen Stadtbefestigung entlang, bis hin zum alten Waschhaus “Laveau du Châtelet” und zurück in Richtung Zentrum. In der Avenue de la Sous-Préfecture liegt hinter einer Steinmauer verborgen ein wunderschön angelegter Garten, der zum Geschäft “Le Jardin de Stanislas” gehört. Wenn die Tür zum Garten geöffnet ist, werft mal einen Blick hinein.

IMG_8105

Vor allem aber solltet Ihr das große Gebäude gegenüber, die l’Abbatiale Sts Pierre et Paul nicht vergessen! Eine beeindruckende Kirche, die zur ehemaligen Benediktinerabtei gehörte und deren Größe man von außen leicht unterschätzt. Vom Seitenschiff oder auch von der Westseite der Kirche hat man Zugang zu dem in Teilen erhaltenen Kreuzgang mit großen wunderschönen Maßwerkfenstern.

Ein Gebäude, das sicher die meisten kennen, ist das Maison du Sel mit seinem ganz besonderen Dach – das wohl am meisten fotografierte Gebäude in Weißenburg – ebenso wie das Bild, das man von der Lauter machen kann, die hier zwischen den alten Häusern hindurchfließt. Weiter geht es in Richtung Rathaus und Rathausplatz, von wo aus man in verschiedenen Richtungen noch ein bisschen durch die Straßen flanieren kann.

Nach dem Stadtrundgang geht es für uns immer in den Shopping-Teil des Tages über. Und mit Shopping meine ich keine Klamotten. Wenn wir nach Weißenburg fahren, haben wir immer eine Einkaufsliste von Familie und Freunden dabei, denen wir das ein oder andere mitbringen sollen. Erster Stopp ist der Fabrikverkauf von Caves de Wissembourg, der örtlichen Sektkellerei, in der Allée des Peupliers. Der absolute Lieblingssekt meiner Tante ist der Cavalier Rosé-Sec, perfekt für den Sommer und ein super Picknick-Begleiter! Leider findet der Verkauf nur unter der Woche statt. Ein Hinweis für alle, die noch nicht dort waren: Abgabe in der Regel nur von Kisten à 6 Flaschen, die man am Empfangstresen der Fabrik ordert und bezahlt. Abgeholt werden diese dann am Warenlager auf der linken Seite des Gebäudes. Anfangs auch für mich verwirrend, aber ein kleiner Abstecher dorthin für einen tollen Sekt lohnt sich auf jeden Fall!

Zum Abschluss ging es noch in den Simply-Supermarkt, einer meiner absoluten Favoriten in Weißenburg! Angefangen bei der Vielfalt an Obst und Gemüse, bis hin zu den frischen Baguettes und leckeren Pasteten, bei denen es immer wieder so ausgefallene Kreationen wie Ananas oder Melone zu versuchen gibt. Was immer mit muss, ist die Mirabellen- und die Forrestier-Pastete, die dann abends auf Baguette zusammen mit den restlichen Leckereien des Tages verputzt wird. Orangina darf natürlich auch nicht fehlen und Elsass-Cola ist für mich immer eine kleine Urlaubserinnerung. Was wir noch so eingekauft haben, seht Ihr hier in meinem kleinen French-Food-Shopping-Haul:

Bis ganz bald, oder wie man in Frankreich sagt: À bientôt!

Eure Bina

P.S.: Vergesst nicht die Verlosung für meine E-Mail-/Wordpress-Abonnenten!!! Alle Infos findet Ihr in meinem letzten Beitrag Herzlich Willkommen auf meinem neuen Blog!!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.